Margrit Fink holt sich den Staatsmeistertitel im Damen Einzel, Thomas Mossier im Herren Doppel.

 

Fink

 

Die Staatsmeisterschaften im Rollstuhltennis fanden heuer von 2. bis 4. August beim UTC Koblach in Vorarlberg statt.
Der 1. Steirische Rollstuhltennisclub war mit vier Spieler/innen vertreten und konnte dabei tolle Erfolge verbuchen. Wie schon im letzten Jahr sicherte sich Margrit Fink souverän den Titel im Damen Einzel. Sie gewann überlegen ihre Gruppenspiele und gab in drei Spielen nur 6 Games ab.

 

Mossier

 

Bei den Herren spielte Thomas Mossier stark auf und besiegte seinen steirischen Klubkollegen Harald Pfundner im Viertelfinale in drei Sätzen. Erst im Halbfinale wurde er vom späteren Sieger Nico Langmann (Nr. 25 der Weltrangliste) gestoppt. Eine Revanche glückte ihm im Doppelbewerb, bei dem er mit seinem Partner Thomas Flax gegen Langmann/Schweiger im Finale triumphierte. Im Quad-Bewerb erreichte Stefan Mehr den dritten Platz.

 

Die nächste Möglichkeit die Rollstuhltennisspieler/innen hautnah zu erleben gibt es Anfang September bei den Steirischen Meisterschaften in Bruck/Mur, die heuer erstmals gemeinsam mit der Allgemeinen Klasse, der Jugend und den Senioren sowie einem Special Olympics Bewerb ausgetragen werden.

 

Bericht und Fotos:  Mag.Michael Wöhrer

 

 

 

UCI WC Kanada Timetrail

 

UCI Paracycling Weltcup Baie-Comeau (Kanada) 2019 Sieg im Einzelzeitfahren und Platz 3 im Straßenrennen damit auch Weltcupgesamtsieger 2019 !

 

Das Einzelzeitfahren (09.08.2019) war ein Blindflug im Starkregen, dieses Mal zum Glück ohne Crash. Dafür habe ich in den Kurven auch wirklich extrem rausgenommen, da der Rest aber sehr gut war und ja auch die anderen Athleten in den Kurven nicht super schnell fuhren, konnte ich mit 28sec Vorsprung auf Travis Gaertner (USA) gewinnen. Dritter wurde Mathieu Bosredon (FRA). Es ich eine wirklich lässige technische Strecke mit einem harten Anstieg, gerne wäre ich bei trockenen Verhältnissen am Leistungslimit unterwegs gewesen.

Ich habe viele starke Kontrahenten hinter mir gelassen, aber als ein Athlet den es um das sportliche geht und nicht primär um den Erfolg, muss ich erwähnen, dass die beiden starken Fahrer Rafal Wilk (POL) und Jetze Plat (NED) diesen Weltcup ausgelassen habe, da sich beide in Höhentrainingslagern auf die WM vorbereiten.

Das Straßenrennen (11.08.2019) hat sehr gut begonnen und im Laufe des Rennens hat sich die Spitzengruppe immer weiter verkleinert, bis wir nur mehr zu dritt unterwegs waren. In der vorletzten Runde dachte ich noch, dass ich alles unter Kontrolle habe, aber am letzten Anstieg ist mir dann der „Saft“ ausgegangen und es hat mich zerrissen. Mathieu Bosredon (FRA) hatte am Fuß des Anstiegs nochmals zu uns aufgeschlossen, in der Steigung musste er aber wieder abreißen lassen und er blieb bis zum Ziel auch noch hinter mir, worüber ich bei einem Befinden ganz froh war.

Gewonnen hat Travis Gaertner (USA) vor Allen Grant (AUS). 50% Prozent des Rennes war es sogar trocken, dann hat es wieder leicht geregnet, Kanada war heuer nicht sehr nett zu uns. Normal bin ich fast immer der letzte der einbricht, aber heute war auf die Leistung bezogen „nur“ ein guter Tag und kein sehr guter. Es kann nicht immer Sonntag sein und Platz 3 ist ja nicht wirklich schlecht.

 

TimeTrail TiggerTom

 

Der nächste Termin sind die UCI Paracycling Weltmeisterschaften von 13.-15.September in Emmen (NED).

 

Der StBSV gratuliert dir lieber Tom zu deinen herausragenden Erfolgen herzlich und wünscht dir für die Weltmeisterschaften alles Gute .

 

 

 

 

Gruppe 1 offene Österreichische Meisterschaft

 

Der ASKÖ Judo Klub Rottenmann veranstaltete am Samstag den 3. August 2019 die 1. offene österreichische Meisterschaft für Menschen mit besonderen Bedürfnissen .

Der Turnsaal der NMS Rottenmann wurde zum Dojo für 40 Judokas mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung. Hier verglichen sie ihr Können und ihre Kräfte auf der Matte in einem sehr fairen und spannenden Wettkampf.
Die Teilnehmer kamen aus den verschiedensten Teilen unseres Landes, wie Salzburg, Niederösterreich und der Steiermark. Auch Sportler aus Deutschland konnten wir bei diesem Turnier in Rottenmann begrüßen! (Sportfreunde Harteck-Augustinum,Judo Club Süd -Wuppertal).

Abgeordneter zum Nationalrat Mario Lindner, Birgit Sandler Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für Familie und Menschen mit Behinderung, Stadtrat Siegfried Greimler, Bürgermeister Alfred Bernhard besuchte und Eröffneten dieses Turnier und staunte über diese spitzen Leistungen der Topp Athleten.

Technischer Direktor Stv.Martin POIGER ,Martina ZIEHENGRASER,Kampfrichter Müller Hannes, Andreas Bernhofer mit seinem Team begleiteten diese Meisterschaft. Dankeschön!

 

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Jeder Teilnehmer gab sein Bestes und zeigte tolle Kämpfe vor einem fachkundigen Publikum, 8 Judokas aus Rottenmann waren dabei und belegten im starken Teilnehmerfeld ausgezeichnete Platzierungen.  

1.Platz und somit Österreichische Meister können sich nun Jakob Ilsinger, Rodlauer Lorenz, Schlögl Wolfgang, Preßlinger Florian nennen !

2.Platz

Lukas Duhs, Elias Duhs, Sven Füg, Victoria Rodlauer

In der Mannschaftswertung belegte der Judo Klub Rottenmann den 2.Platz!

 

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Gratulation an alle Kämpfer und ein großes Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren!

 

Der StBSV bedankt sich bei allen Verantwortlichen für die tolle Durchführung dieser Veranstaltung und sagt dem ASKÖ Judo Klub Rottenmann als 10. Verein im Verband herzlich willkommen.

 

 

 

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Angelino Zeller hat österreichische Klettergeschichte geschrieben. Er gewann bei den Parakletterweltmeisterschaften, die vom 15.07. bis 18.07.2019 in Briancon (FRA) stattgefunden haben als erster Österreicher die Goldmedaille. Er war der einzige Rollstuhlfahrer, dem es gelungen war, eine vorgegebene Route zu bezwingen. Insgesamt nahmen 167 Kletterer aus 24 Nationen in der höchstgelegenen Stadt Frankreichs an diesen Weltmeisterschaften teil.

 

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Der StBSV gratuliert Angelino herzlich zu seinem ersten Weltmeistertitel !

 

 

 

 

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Unsere Hans Erhart-Sportwoche in Burgau die zum 55x statgefunden hat war wie immer ein schönes Erlebnis. Wir waren insgesamt 11 Teilnehmer und verbrachten die Woche mit Radfahren,Schwimmen u. Wandern.

Zum Abschluss der Woche gab es von der Gemeinde Burgau eine Einladung zum Fischgrillen im Hause Postl.

 

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BGM.Löffler bedankte sich beim Präsidenten des StBSV Herrn Rohrer  für die Treue von 55 Jahren.

Auch Präsident Rohrer hob die liebe Gastlichkeit von Burgau hervor und überreichte dem BGM.eine Dankesurkunde.

 

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Fotos und Bericht.: Heinz Sperl

 

 

 

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Einzelzeitfahren: schnellste Zeit aber Platz3 – klingt komisch – ist es auch Straßenrennen: Platz2

 

Nach einem sehr umfangreichen Trainingsblock in den Alpen und den Phyrenäen, habe ich die Rückfahrt für eine Rennbelastung genützt. Das Zeitfahren fand als Bergzeitfahren, auch wenn es nicht wirklich steil war, statt. Das ist mir natürlich entgegen gekommen. Da es nur 9 Kilometer waren bin ich härter als normal gestartet und versuchte es so gut als möglich durchzubringen. Es hat auch wirklich gut funktioniert und mit 15min58sec konnte ich auch eine neue Bestzeit auf dieser Strecke, auf der auch schon ein Weltcup stattgefunden hat, aufstellen.

Komischerweise war meine offizielle Zeit 16min23sec, ich hab meine Renndaten auch den Zeitnehmern gezeigt, aber am Ergebnis wurde nichts mehr geändert!? Auch bei einigen anderen Athleten gab es Probleme bei der Zeitmessung. Wir hatten einen Zeitnehmungschip also war es sehr dubios wie es passieren konnte!? So wurde ich auf Platz3 gewertet, geht auch keine Welt unter. Das Straßenrennen wurde als Kriterium (3,2Km lang, 10 90° Kurven pro Runde) ausgetragen. Ich bin die ersten 4 Runden voll gefahren und konnte so das Feld immer mehr ausdünnen. Als ich in Runde 5 einmal kontrollierte wer noch hinter mir war, fuhr an meinen Hinterrädern nur mehr der Kniebiker Tim de Vries (NED). Da ich ihn nicht losgeworden bin haben wir uns dann den Rest des Rennens abgewechselt und es kam zum Zielsprint. Da ist man als Liegebiker (Klasse MH4) gegen die Kniebiker (Klasse HM5, da es kleine Starterfelder waren, hatte wir ein gemeinsames Rennen) ziemlich chancenlos. Habe mich aber gut verkauft. Es war ein sehr guter Abschluss des Trainingsblockes.

 

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Wirklich hart war aber das Trainingslager in den Alpen und Phyrenäen. In 17Tagen habe ich nur 3 Ruhetage gemacht, 4 Intervalltrainings-Tage und den Rest der Zeit an der oberen Grundlage bergauf verbracht. In dem Zeitraum bin ich 3200TSS (TrainingsStressScore) gefahren. Zur Klarstellung für Nicht-Radfahrer, 100TSS ergeben sich wenn man 1h voll fährt.
Es bleiben unglaubliche Eindrücke von Mount Ventux, Tourmalet, D‘Ausbique, Hautacam, Ordino und 5 weitere Pässe in Andorra, Gand Bernadino und rund um Martigny, und einige weitere. Es herrschte perfektes Radwetter und ich hatte keinerlei Probleme oder ähnliches. Von diesem umfangreichen (Grundlagen)-Block werde ich mich jetzt eine Woche erholen und dann mit Intervallen versuchen meine Form weiter aus- bzw. aufzubauen. Einfach wird es sicher nicht, denn ich bin schon richtig gut in Form.

Der nächste Renntermin ist von 08.-10.August beim Weltcup in Baie-Comeau in Kanada.

 

Text uns Fotos.: Tiggertom

 

 

 

 

Am 3.Juli 2019 fand in der AUVA Rehabilitationsklinik Tobelbad das alljähriche Sportfest zum 68 mal statt. Bei ihren Begrüßungsworten wies die ärztliche Leiterin Frau Prim.Dr. Renate Wildburger hin, wie wichtig der Sport für eine erfolgreiche Rehabilitation ist und erwähnte bekannte Behindertensportler die in Tobelbad nach ihrer Therapie zum Sport gekommen sind.

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Wie in den letzen Jahren war der Steirische Behindertensportverband wieder mit einem Stand vertreten. Dort konnten sich interessierte Sportler über das umfangreiche Angebot der einzelnen Vereine beraten lassen.

 

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Nach dem gemeinsamen Aufwärmen gab es verschiedene Bewerbe für die stationären und ehemaligen Patienten.

 

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Danach folgten Präsentationen einzelner Behindertensportarten wie Rollstuhltennis, Rollstuhlrugby, Rollstuhlbasketball, Sitzball und Rollstuhltischtennis, die vom zahlreich erschienen Publikum begeistert beklatscht wurden.

 

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Beendet wurde das Sporfest mit einer Tanzvorführung, der Siegerehrung und einem gemeinsamen Essen für alle Teilnehmer.

 

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Der StBSV bedankt sich bei jedem einzelnen für die Durchführung dieser tollen Veranstaltung.

 

Bericht und Fotos.:  Mag. Herbert Sidak

 

 

 

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Die Mannschaft der Steirischen Eichen konnte bei der Hinrunde der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rollstuhlrugby 2019 alle Spiele in Salzburg gewinnen und geht erstmals als Titelfavorit in die entscheidende Rückrunde!!

In der ersten Saison unter den Spielertrainer Duo Peter Schloffer und René Hernesz spielte die Mannschaft top eingestellt und dominierte alle Spiele. Die Spieler sind mental und körperlich auf einem sehr guten Niveau und werden nun alles daran setzen in der finalen Heimrunde (Termin steht noch nicht fest) den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen!! 

 

Herzliches Dankeschön an die Rugbybulls Salzburg für eine perfekt organisierte Hinrunde!!

 

Foto und Bericht.:  Rene Hernesz

 

 

 

Crash im Zeitfahren trotzdem noch Platz3 Platz 2 im Straßenrennen

 

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Das Zeitfahren fand auf der gleichen Strecke wie die erste Etappe zum „Tour de Swiss“ Auftakt statt. Am Vortag fuhr ich die Strecke ab und wusste dass ich bei der Wende, an den ersten beiden Kurven, aufpassen muss. Das habe ich auch wie geplant umgesetzt, doch überraschender Weise war das geplante Durchrollen in der dritten Kurve zu schnell und ich konnte einen Sturz in die Absperrung nicht mehr verhindern, am Vortag hatte ich hier überhaupt keine Probleme. Zuerst erschreckte ich mich, da ich sofort Blut an der linken Schulter sah. Ich suchte meine „Sachen“ zusammen und bin mal losgefahren und da ich mich dabei nicht sehr schlecht fühlte, fuhr ich das Rennen zu Ende, auch wenn nicht mehr bei ganz 100%. Es war schade denn die erste Hälfte lief sehr gut und ich hatte das Ziel über die 14min eine persönliche Bestleistung aufzustellen.

Ich fand mich im Ergebnis sogar noch auf Platz 3 ( 2sec hinter Christian Giera (POL) und 24sec hinter Rafal Wilk (POL), was aber sehr nebensächlich war. Ohne den Sturz der Gesamt mindestens 40sec gekostet hat und einer besseren zweiten Hälfte, wäre ich sicher weiter vorne gewesen. Im Endeffekt habe ich nun einige Schürfwunden und eine Fleischwunde an der linken Schulter die 3 „Butterfly Pflaster“ benötigte. Es ärgert mich brutal da es ein total unwichtiges Rennen ist und ich vorher noch sagte, dass ich nichts riskieren werde. So richtig vorwerfen kann ich mir aber auch nichts, es ist einfach blöd gelaufen.
Zum Glück keine größere Verletzung!


Das Straßenrennen war sehr technisch, und wurde als Kriterium auf einem 1,9Km Rundkurs ausgetragen.
In vier 180° Kehren und einem kurzen steilen Hügel ging es über 1h und eine Runde. In Runde 5 konnte ich mich zusammen mit Mathieu Bosredon (FRA) und Rafal Wilk (POL) absetzen. Bis Minute 55 waren wir dann zusammen, ich habe immer wieder attackiert und die Belastung hoch zu halten und 5min vor Ende konnte ich mich etwas lösen. Da Rafal Wilk in den Kurven einfach schneller ist konnte er wieder zu mir aufschließen und in den letzten drei Runden hat er mir in den Kurven immer wieder 5Meter abgenommen. Der Sturz gestern war mir genug, weswegen ich achtsam blieb und so kam ich 2sec hinter ihm ins Ziel. Vom Ergebnis war dieses Wochenende ja auch vollkommen OK, aber den Sturz hätte ich mir natürlich gerne erspart.

Nun bin ich schon in der Nähe von Verbier (CH) wo ich ab Morgen die Alpen eine Woche unsicher mache und danach geht es noch in die Pyrenäen. Am 06.07. nutze ich den Rückweg, um einen weiteren Europacup in Elzach (GER) zu fahren.

 

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Bericht und Fotos.: Tiggertom

 

 

 

 

2mal Platz1 und 2mal Platz2 somit auch Gesamtsieger und zwischendurch beim „Glöcknerkönig“ erster am Gipfel!

 

UCI EC Oberoesterreich TT1

 

Obwohl ich nach 3 Tagen Pause nach dem Weltcup in Ostende wieder umfangreich und hart trainiert habe, konnte ich aus dem Training heraus super Leistungen abrufen.

Etappe1 (30.05-2019) - Straßenrennen in Gallspach: Auf der sehr anspruchsvollen Strecke versuchte ich mich sofort am ersten steilen und langen Anstieg abzusetzen. Konnte auch wirklich eine Lücke auf Rafal Wilk (POL) herausfahren und mit der Attacke bereits das restliche Feld distanzieren. Im weiteren Streckenverlauf schloss Wilk die Lücke aber wieder, ich bin bergab alles andere als ein Kind von Traurigkeit, aber Rafal Will ist in den Abfahrten als Ex-Speedway WM Profi und mit einem tieferen Schwerpunkt an seinem Handbike, unschlagbar schnell. Auch in der Folge versuchte ich mich abzusetzen und das Rennen hart zu machen, konnte mich aber nicht entscheidend Absetzen. So ging es in den Zielsprint. Absichtlich fuhr ich diesen von vorne da 200Meter vor den Ziel noch eine Kurvenkombination war und konnte mit dem letzten Antritt auch eindeutig die erste Position behaupten.

Etappe2 (31.05-2019) – Sprint-Bergrennen in Haag am Hausruck: Rafal Wilk (POL), Felix Frohofer (SUI) und ich konnte uns an der erste Steigung absetzen. Beim dritten Anstieg musste dann auch Felix Frohofer abreißen lassen. Rafal Wilk blieb hartnäckig an mir dran und hat mich in der letzten langen Abfahrt etwas distanziert. Der Zielstrich ging zwar wieder etwas bergauf aber ich konnte den Rückstand nicht mehr ganz schließen und so gewann er einige Meter vor mir. Unser für das Zeitfahren endwickelte, und von Ludwig Hackinger gebaute Handbike, hat bergab einen Nachteil, da es einen höheren Schwerpunkt hat. Man kann eben nicht im allen Bereichen technisch an der Spitze sein. Auf die Leistung bezogen war ein super Rennen von mir und gegen den „Downhill King“ hatte ich heute kein „Leiberl“.

Etappe3 (01.06.2019) – Einzelzeitfahren in Bad Hall: Das Zeitfahren wurde leider von 16 KM und 216 Höhenmeter auf 6,1KM und 96 HM verkürzt, da der UCI Delegierte den anderen Strecken Teil als zu gefährlich ansah, die Streckenführung war auch „mutig“ gewählt. Als Zeitfahrer habe ich mich auf ca. 30min am Limit gefreut und nicht 10min All-Out. Etwas genervt zog ich die 6,1Km aber voll durch und konnte auf der kurzen Fahrzeit trotzdem 30sec auf Rafal Wilk herausfahren. Dritter wurde wie schon die Tage zuvor Felix Frohofer (SUI).

Glocknerkönig Light – als „kleines“ Zwischen-Rennen: Rafal Wilk (POL) war von meinem Vorschlag Sonntag-Früh in Ferleiten zum Glöcknerkönig zu starten sofort begeistert. Ein großer DANK an die Veranstalter des Glocknerkönigs, die uns noch einen Start ermöglichten. Deswegen ging es Sonntag´s um 03:30 auf nach Bruck an der Glocknerstraße. Um 07:40 war dann der Start ab Ferleiten. Von Beginn an haben wir uns ein Duell an der Dauerleistungsgrenze geliefert. Ich war etwas überrascht als nach 3 Kilometer eine Lücke aufgegangen ist und diese immer größer wurde. Da ich mich gut fühlte zog ich voll durch, teilweise auch über der Dauerleistungsgrenze. Dadurch wurden die letzten 3 Kilometer auch noch richtig hart. Ich musste ein klein wenig rausnehmen aber es war noch immer am absoluten Limit. So kam ich nach 1h23min als erster Handbiker am Glockner an. Rafal Wilk konnte ich satte 5 Minuten abnehmen. Es war wirklich eine sehr gut Leistung, nach 3 harten Renntagen vorab. Danach sofort wieder ins Auto, um den Start in Schwanenstadt (13:00) nicht zu versäumen.

Etappe4 (02.06.2019) – Straßenrennen in Schwanenstadt: Nach dem „Aufwärmen“ am Glockner waren wir ganz glücklich, dass nur 3 Runden auf dem Programm standen. In der ersten Runde waren wir noch in einer 7Mann Spitze unterwegs und Rafal Wilk und ich haben etwas abgewartet. Mitte der zweiten Runde attackierte ich dann aber doch, zuerst waren wir noch zu dritt, am Ende der Runde noch zu zweit. Ich attackierte dann zwar noch, war aber auch nicht mehr sehr motiviert, da ich wusste, dass wenn ich mit Rafal Wilk ins Ziel komme, mir der Gesamtsieg sicher ist. Deswegen ließ ich in der letzten Kurvenpassage vor dem Ziel auch etwas Nachsicht walten und zog etwas zurück, um nicht einen Crash zu riskieren. Der Weg zum Ziel war dann zu kurz um noch an Rafal Wilk vorbei zukommen. Er hat 2mal gewonnen ich habe 2mal gewonnen, im Endeffekt hat der Vorsprung im Zeitfahren den Ausschlag gegeben. Und für mich der wichtigste „Titel“ war, der „erster am Glockner“! Nach diesem umfangreichen Block mit Rennen werde ich jetzt wirklich eine Woche rausnehmen.

Nächsten Sonntag werde ich in einer Sporthilfe-Staffel beim traditionsreichen Neufeld Triathlon starten. Da ich danach zu einem Trainingslager in die Pyrenäen aufbreche, nehme ich auf dem Weg dorthin noch die UCI Europacup-Rennen in der Schweiz mit.

 

Bericht und Foto : Tiggertom

 

 

 

Am 26.05.2019 war es wieder so weit. 30 000 sportinteressierte Menschen kamen in die Grazer City zum Tag des Sports. Rund um den Stadtpark konnte jeder bei 90 Ständen verschiedenste Sportarten ausprobieren.

 

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Der Steirische Behindertensportverband war wie auch in den letzten Jahren wieder mit einem Stand vertreten. So hatten Kinder und Erwachse die Möglichkeit mit einem Rollstuhl über eine Rampe zu fahren. Die Rugbyspieler von den Steirischen Eichen zeigten ihr Können bei einem Showmatch und es wurde Rollstuhlbasketball gespielt. Die Firma CuraSun stellte verschiedenste Rollstühle zum Ausprobieren zur Verfügung.

 

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De StBSV bedankt sich bei jedem Einzelnen der bei dieser gelungenen Veranstaltung mitgeholfen hat.