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Stehend die zwei Trainer Franz Sailer und Zdenek Vanek, vorne von links Angelino Zeller, Goran Faric, Istvan Schiller, Michael Sauer, Hannes Kickmeier

 

Parahockey ist der schnellste Mannschaftssport für Menschen mit Beeinträchtigung der unteren Extremitäten. Spieler mit Querschnittslähmung oder Beinamputationen flitzen mit ihren Schlitten über das Eis und beweisen dabei große Geschicklichkeit und Koordination. Seit 1994 ist dieser Sport bereits Teil der Paralympics und ist auch unter dem Begriff " Sledge Icehockey" bekannt geworden. In Österreich gibt es Parahockey seit 2011, bislang gab es mit den Vienna Warriors, den Carinthian Steelers und dem Verein Ländle Parahockey drei Clubs. In den letzten Wochen ist in der Steiermark ein neuer Parahockeyverein ins Leben gerufen worden. Nämlich der "Steirische Panther Parahockeyclub Graz". Gegründet wurde er vom ehemaligen Eishockeyspieler Franz Sailer. Trainiert werden die Steirischen Panther unter anderem von Zdenek Vanek, dem Vater des Eishockeystars Thomas Vanek.

 

Kontakt: Grazer Versehretnsportclub/ Sektion Parahockey                                                                                                                                                                                                                                                                          

             Franz Sailer, Tel.: 069910881956, Email: franz.sailer56@gmail.com

 

                                                                                                                                                                                                                                                                       

 

Siegerehrung

v.l.: Peter Starl, Obmann Manfred Schweizer, Franz Mandl, Flo Kreßmaier

 

Am Samstag, den 10. November konnte Obmann Manfred Schweizer
acht TeilnehmerInnen in Tobelbad begrüßen. Nach einigen spannenden Spielen
wurden die Sieger und Platzierten ermittelt.
Im Doppel waren Klaus Schöndorfer / Peter Starl nicht zu schlagen und
verwiesen Klaus Klammer / Franz Mandl auf Platz zwei. Dritte wurden
Florian Kreßmaier / Edi Schmeisser vor Laila Maier / Karl Zach.
Nach den Gruppenspielen im Einzel kam es zu den Platzierungsspielen.
Den siebten Platz erkämpfte sich Edi Schmeisser vor Laila Maier.
Zach Karl setzte sich um Platz fünf gegen Klaus Klammer durch.
Für eine kleine Überraschung sorgte Florian Kreßmaier, der im Spiel um
Platz drei Klaus Schöndorfer besiegen konnte.
Nach einigen schönen und langen Ballwechseln wurde auch das Finale entschieden.
Franz Mandl besiegte ganz knapp im fünften Satz Peter Starl.
Bei der Siegerehrung beim Urdlwirt wurde jedem Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk übergeben. Obmann Manfred Schweizer bedankte sich bei Franz Mandl für die
Turnierabwicklung. Für das gemeinsame Abendessen dankte Franz Mandl im Namen der
SpielerIn und hofft, dass die TeilnehmerInnenzahl bei diesem Turnier wieder zunehmen wird.

 

Bericht und Foto: Franz Mandl

 

 

Die im Jahr 2002 ins Leben gerufen Veranstaltungsserie „FIT ROLL MIT“ wurde seit Beginn an von Mitarbeitern der Therapie der Rehabilitationsklinik Tobelbad in Zusammenarbeit mit der Firma CURA-SAN organisiert und durchgeführt.

Hauptsächlich ausgerichtet ist „FIT ROLL MIT“ für Handbiker und jene, die es werden möchten. Dazu sind auch Freunde und Familienmitglieder, die mit Fahrrädern, Scootern, Inlineskates oder die einfach so mit dabei sein wollen, herzlich willkommen.

Im Endeffekt geht es um den gemeinsamen Spaß am Sport.

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Die Saisoneröffnung und der Abschluss finden jeweils samstags im Mai und Oktober von 10 bis 15 Uhr am Schwarzl-See in Premstätten statt.

Dazwischen gibt es jeden 1. Dienstag im Monat  einen Handbiketreff ab 17 Uhr. Eine Handbikewoche im September in Podersdorf runden die Serie ab.

Am 13. Oktober hatten wir bei herrlichem Wetter 49 Teilnehmer. Davon waren 24 mit dem Handbike, 9 mit dem Rollstuhl, 12 mit dem Fahrrad und 4 zu Fuß unterwegs.

In Gruppen wurde eine Rund gemeinsam um die Seen (5 Km) absolviert. Danach konnte jeder nach Belieben weitere Runden fahren. Mit einer Siegehrehrung und einer Grillfeier wird der Tag beendet.

 

Wir freuen uns auf die Fit Roll Mit Saison 2019.

 

Bericht und Fotos: Mag. Michael Wöhrer

 

 

 

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Gesportelt wird schon seit Schulanfang, aber die offizielle Eröffnung des neuen Sportparks der Union in der Grazer Hüttenbrennergasse fand jetzt am Samstag, den 13.10.2018 statt. Alle eingemieteten Vereine hatten die Möglichkeit, ihr Sportangebot den Besuchern zu präsentieren

 

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So haben auch die Rollstuhlbasketballer der FlinkStones und die Rollstuhltischtennisspieler des GVSC eine neue Sportstätte bekommen und zeigten in der modernsten Ballsporthalle Österreichs  an diesem "Tag der offenen Tür" ihr Können.

 

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 Der StBSV bedankt sich bei allen Mitwirkenden bei dieser Eröffnungsveranstaltung herzlich !

 

 

 

 

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Am 06.10.2018 war die Gemeinde Hitzendorf Austragungsort des heurigen Landesschulsporttages. Über 3.200 Schüler aus der gesamten Steiermark kamen mit ihren Lehrern und konnten auf einem 5 Hektar großen Sportareal verschiedenste Sportarten kennenlernen und ausprobieren. 32 Sportverbände zeigten ihr Angebot. Beim Stand des StBSV konnten die begeisterten Schüler mit den FlinkStones in einem Rollstuhl Basketball spielen und unsere zwei ausgebildeten Rollstuhltischtennistrainer Heike Koller und Kurt Marath vom GVSC erklärten den Kindern das richtige Tischtennisspielen.

 

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Bei einem Rahmenprogramm hatten die Schüler auch die Möglichkeit, einmal in einem Heißluftballon mitzufahren und in einer Pferdekutsche zu sitzen.

 

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 Dieser Landesschulsporttag war auch heuer wieder ein großer Erfolg. Alle Kinder waren bei den verschiedensten Sportangeboten mit vollem Einsatz dabei.

 

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Der StBSV bedankt sich bei seinem Betreuerteam für das tolle Engagement jedes Einzelnen.

 

 Bericht und Fotos: Herbert Sidak

 

 

 

TiggerTom Handbike

 

Zum Abschluss der Saison fanden die Staatsmeisterschaften im Straßenrennen in Klein-Engersdorf bei
Korneuburg statt. Heuer wurden diese im Stile eines Kriteriums ausgetragen. Auf dem 1,6 Kilometer langen
Rundkurs galt es 20Runden zu absolvieren. Die ersten 8 Runden fuhr ich noch gemeinsam mit Alexander
Gritsch (T) und Walter Ablinger (OÖ). Dabei merkte ich aber schon, dass ich noch viele Reserven hatte,
denn auch am Ende der Saison habe ich heuer noch eine sehr gute Form. Nach einer Attacke in Runde 9
konnte ich mich von den Beiden lösen und machte es dann trotzdem zu einem harten Rennen für mich und
bin das Rennen praktisch voll durchgefahren. So konnte ich mit großem Vorsprung gewinnen.
Das Jahr hat sehr gut mit 5 Siegen auf Europacupebene und einem Weltcuppodest beim ersten Weltcup
begonnen. Auch danach konnte ich im Training noch zulegen.
Doch dann kam die Schulterluxation bei ITU Weltcup im London. Ich ging eigentlich davon aus, dass damit
die Saison 2018 gelaufen wäre.
Aber 2 Monate später, nach Heilungspause und Wiederaufbau, war ich wieder sehr gut in Form.
Ein 4. Platz im WM-Straßenrennen und ein Weltcupsieg beim Straßenrennen in Kanada, waren
unerwartete absolute Spitzenergebnisse.
Dabei hatte ich in meiner Paradedisziplin dem Einzelzeitfahren sowohl bei der WM (Unfall wegen starkem
Regen) und beim Weltcup in Kanada (technischer Defekt) großes Pech.
Zum Abschluss, als kleine Draufgabe, noch die beiden Staatsmeistertitel.
Nach der Verletzung hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet und es war fast unglaublich für mich, dass
ich so schnell und stark zurückkommen konnte. Die Schulterverletzung ist zurzeit auch wirklich zu 99% OK
und macht keinerlei Probleme.
Einziger Wehmutstropfen ist, dass ich heuer nun keine ITU-Punkte sammeln konnte und damit der Zug
zum Paratriathlon in Tokio mehr oder weniger abgefahren ist. Die ITU interessiert es nicht wie gut man als
Athlet ist, sondern man muss brav Punkte sammeln um bei größeren Rennen starten zu dürfen. Und da der
Reiseaufwand und der Ablauf so kompliziert sind, habe ich auch keine Lust mich zum Start zu mehreren
kleinen Rennen zwingen zu lassen. Denn auch wenn ich es nächstes Jahr auf mich nehmen würde, ist
durch das nicht sportorientierte Punktesystem der Mögliche Start in Tokio 2020 nicht rein in meiner Hand.
Deswegen habe ich entschlossen und akzeptiert, dass auch ich nicht auf jeder Hochzeit sein muss.
Deswegen lieber in den nächsten beiden Jahren zu 100% Paracycling.

 

Bericht und Foto : Tiggertom

 

Der StBSV gratuliert dir Tom zu deinen Titeln, und wünscht dir für deine zukünftigen sportlichen Herausforderungen viel Erfolg.

 

 

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Am  Samstag, dem 29.09.2018, fand in der Sport & Fun Halle in Wien das erste 3 vs. 3 Streetball-Turnier im Rollstuhlbasketball statt.
Veranstaltet wurde dies vom ÖBSV unter Leitung unseres Rollstuhlbasketball Koordinators Sebastian Eggert.
Unsere „Stones“ nahmen mit 7 Spielern teil, die sich auf zwei Mannschaften aufteilten. Während Edler (8), Penz (16), Schaschl (99) und Steiner (21) das Team„RBB FlinkStones Graz“ bildeten, nahmen Grabner (5), Kontsch (14) und Vukovic (22) in einem Mix-Team - „Legends“ - mit den LoFric Dolphins Wien teil.
Das Turnier war ein abwechslungsreiches und eher „ungewohntes“ Event mit viel Action, Geschwindigkeit und vor allem Spaß!
Unsere Stones konnten sich dennoch relativ schnell anpassen und das Turnier auch sehr erfolgreich beenden.
Mit einem 1. Platz der „Stones“ kommt der Wanderpokal in die Steiermark und auch unser Mix-Team konnte mit aufs Podest und belegte den 3. Platz.

 

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Wir freuen uns auf’s nächste Jahr!

 

Bericht und Fotos: Katja Jauk

 

 

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Der Kapfenberger Sportschütze und Hobbyimker Johann Schrei, der für den Weizer Versehrtensportclub an den Start geht, "erschoss" sich jüngst bei den Staatsmeisterschaften, die heuer in Wien stattfanden, gleich vier Medaillen. So gewann er zwei silberne und zwei bronzene, und zwar in der Klasse SH1, der Kategorie der Athleten, die im Rollstuhl sitzen oder denen Gliedmaßen fehlen. Johann tritt aber auch in der allgemeinen Klasse an und schießt dort erfolgreich für den Kapfenberger Schützenverein.

 

Der StBSV gratuliert Johann herzlich zu seinen 4 Medaillen !

 

 

Unser Paradressur-Reiter Pepo Puch gewann bei den Weltreiterspielen, die vom 11. bis 23.09.2018 in Tryon (USA) stattfanden, mit seinem Paradepferd "Sailor's Blue" zwei Silbermedaillen. In der Freestyle-Kür begeisterte der bei Zürich lebende Steirer zur Musik von Johann Strauss das Publikum. Vor ihm war erneut nur die Dänin Stinna Tange Kaastrup, die auch den ersten Bewerb vor Pepo gewinnen konnte.

 

Sailors Blue

 

„Mein Pferd war so gelassen und bei mir. Ich konnte jeden Schritt bestimmen und er hat es auch genossen in der Arena“ erklärte Pepo unter der heißen Sonne North Carolinas.„Das macht mich zuversichtlich für die nächsten Bewerbe und Championate! Sailor’s Blue ist ein Pferd mit Ecken und Kanten und manchmal nicht ganz einfach. Mich akzeptiert er eigentlich immer, aber die Pflegerin wurde von ihm heute im Stall gebissen. Das Wetter kommt mir eigentlich entgegen, denn ich mag es, wenn es warm ist. Da habe ich auch weniger Schmerzen und es tut meinem Körper gut!“

 

Der StBSV gratuliert Pepo herzlich zu seinen Erfolgen !

 

 

Der StBSV trauert um seinen ehemaligen Verbandsarzt und Ehrenmitglied Dr. Peter Spath, der am 18.09.2018 nach einem erfüllten Leben mit 81 Jahren verstorben ist. Dr. Spath zeichnete sich vor allem durch seine hohe Fachkompetenz und durch den sorgsamen Umgang mit den einzelnen von ihm beurteilten SportlerInnen aus.

Unser aufrichtiges Mitgefühl und Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden ganz besonders seiner Familie und seinem engsten Freundeskreis.

 

Rosmarie und Dr. Spath

Das Foto zeigt Univ.Prof.Dr. Spath bei seiner Verbandsverabschiedung im März 2016, mit unserer ehemaligen Sekretärin Rosemarie Janesch-Voit