Gold! Tiggertom verteidigt Titel erfolgreich
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Behinderungsgruppe R
- Triathlon
Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt verlief vielversprechend. Nach intensiven Trainingswochen nutzte Frühwirth auch einige Tage in seiner Heimat, um weitere wertvolle Einheiten in den heimischen Seen zu absolvieren. Bereits am Montag vor dem Rennen reiste er nach Tarragona an und konnte vor Ort noch drei qualitativ hochwertige Trainingstage absolvieren. Die Region bot dafür ideale Bedingungen.
Am Wettkampftag herrschten Temperaturen von rund 30 Grad Celsius. Ein leichter Wind sorgte jedoch für etwas Erleichterung. Die Möglichkeit, vor dem Start einige Minuten im Wasser zu verbringen, erwies sich angesichts der Hitze als willkommene Abkühlung.
Frühwirth erwischte einen guten Schwimmstart und zeigte eine solide Leistung im Wasser. Auf der anschließenden Handbike-Strecke konnte er seine Stärken ausspielen und nach neun der insgesamt 20 Kilometer die Führung übernehmen. Mit der zweitschnellsten Radzeit legte er den Grundstein für den späteren Erfolg. Die schnellste Handbike-Zeit erzielte der Franzose Josef Fritsch, der nach erfolgreichen Jahren im Paracycling nun auch im Paratriathlon für Aufsehen sorgt und am Ende den starken dritten Platz belegte.
Im abschließenden Rennrollstuhl-Bewerb zeigte Frühwirth erneut seine Klasse. Mit der schnellsten Laufzeit des Tages baute er seinen Vorsprung weiter aus und brachte die Führung souverän ins Ziel. Die starke Entwicklung in dieser Disziplin während der vergangenen Wochen spiegelte sich damit auch im Wettkampf wider.
Für einen weiteren österreichischen Erfolg sorgte Nationalteamkollege Florian Brungraber, der – wie bereits bei der Weltmeisterschaft im Vorjahr – die Silbermedaille gewann. Damit standen die beiden Österreicher erneut gemeinsam auf dem Podium.
Der erneute Europameistertitel stellt einen wichtigen Erfolg dar. Gleichzeitig war für Frühwirth vor allem die Herausforderung eines anspruchsvollen Rennens und die Freude am Sport selbst die größte Motivation. Die Begeisterung für den Paratriathlon und die Möglichkeit, diesen Sport auf höchstem Niveau auszuüben, stehen weiterhin im Mittelpunkt.
Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächste Station der Saison: die Paratriathlon World Series in Hamburg am 12. Juli. Bis dahin stehen weitere Trainingseinheiten in den Seen und auf den Straßen der Heimat auf dem Programm.














