
Karl Nestler macht sich für Blutspenden stark
Nur drei bis vier Prozent der Menschen in Österreich spenden regelmäßig Blut. Dabei kann eine Blutkonserve jederzeit Leben retten – etwa nach einem Unfall, bei einer Operation oder während einer Krebstherapie.
Karl Nestler weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Blutspenden sind. Im Alter von 16 Jahren verlor er bei einem schweren Zugunfall beide Unterschenkel. Die anschließende Operation überlebte er nur dank zahlreicher Bluttransfusionen. „Ohne die Blutspenden anderer Menschen wäre ich längst nicht mehr hier“, sagt der heute 67-Jährige.
Gemeinsam mit dem 30-jährigen Florian Gollenz macht Nestler nun im Rahmen der neuen Blutspendekampagne des Roten Kreuzes Steiermark auf das Thema aufmerksam. Gollenz selbst ist regelmäßiger Blutspender und hat bereits 18-mal Blut gespendet. „Für mich ist es nur ein kleiner Aufwand, der für andere Großes bedeuten kann“, sagt er.
Die Kampagne „Tu’s für“ stellt Menschen in den Mittelpunkt, die Blutspenden benötigen – und jene, die mit ihrer Spende helfen. Denn hinter jeder Blutkonserve stehen Menschen und persönliche Geschichten.













