Klettern: Steirer Angelino Zeller holt EM-Gold
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Behinderungsgruppe R
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Was für eine beeindruckende Serie: Seit Juli 2021 ist Angelino Zeller im Para Climbing ungeschlagen. Bei der Europameisterschaft in Laval setzte der Steirer diese außergewöhnliche Erfolgsserie fort. In der Klasse AL1, in der Frauen und Männer gemeinsam an den Start gehen, kletterte Zeller im Finale mit 59+ Griffen deutlich an die Spitze.
Nach Rang zwei in der Qualifikation zeigte der Steirer im entscheidenden Durchgang seine ganze Klasse. Mit 59+ Griffen verwies er den Slowenen Matej Arh (49+) klar auf Rang zwei und durfte sich über EM-Gold freuen. Markus Pösendorfer belegte mit 44+ Griffen den vierten Platz. „Finale vor vollem Haus, die Stimmung am Kochen – was will man mehr? Ich war bis in die Haarspitzen motiviert und konnte in den ‚Beastmodus‘ schalten, richtig cool“, jubelte Zeller nach seinem Erfolg.
20 Siege in Serie für den Steirer
Mit seinem Triumph in Laval baute der aus der Steiermark stammende Kletterer seine beeindruckende Siegesserie auf 20 Erfolge in Folge aus. An die imposante Zahl denkt Zeller selbst allerdings nur wenig. „20 Siege in Serie sind schon nicht schlecht, aber daran denke ich nicht. Die Erfolge sind nur das Resultat der harten Arbeit, ich liebe das Klettern einfach“, erklärt der 30-Jährige.
Für Zeller steht damit einmal mehr die Leidenschaft für seinen Sport im Mittelpunkt. Dass diese Kombination aus harter Arbeit und Begeisterung regelmäßig zu großen Erfolgen führt, hat der Steirer in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen.
Fünf Medaillen für Österreich
Zellers Goldmedaille war eine von insgesamt fünf österreichischen Medaillen bei den Bewerben in Laval. Neben dem Steirer jubelten auch Jasmin Plank und Daniel Wiener über EM-Gold. Plank setzte sich in der Klasse RP2 der Damen durch. Die Tirolerin, die nach einer Schulterverletzung mit Fragezeichen in die EM gestartet war, erreichte im Finale als einzige Athletin das Top und verteidigte damit ihren Europameistertitel.
In der Klasse RP2 der Herren holte Daniel Wiener ebenfalls Gold. Der 45-jährige Oberösterreicher stand bereits vor dem Finale als Europameister fest, da die weiteren Finalisten nicht aus Europa kamen. Im Weltcup-Bewerb erreichte Wiener Rang drei. Für Österreich gab es in Laval damit insgesamt drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.






