Tom Frühwirth gewinnt den Para World Cup in Tata und richtet den Blick auf die WM

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Nach dem Rennen in Hamburg hatte Tom Frühwirth bereits seine Vorbereitung auf die Paracycling-Weltmeisterschaft angekündigt – dabei aber den Para World Cup im ungarischen Tata vergessen. Nach kurzer Erholung, einem intensiven Trainingstag und nur sechs Tagen Pause stand für den Steirer bereits der nächste Wettkampf auf dem Programm.

Tata ist für Frühwirth ein besonderes Rennen. Die Veranstaltung liegt nur rund 2 Stunden und 45 Minuten von seiner Heimat Edelsbach bei Feldbach entfernt und ist damit der nächstgelegene Wettkampf seiner Saison 2026. Obwohl das Starterfeld diesmal nicht mit der absoluten Weltspitze besetzt war – aus den Top 10 der Weltrangliste war nur Frühwirth am Start – wollte er sich dieses Rennen nicht entgehen lassen. Die wunderschöne Location und die besondere Atmosphäre in Tata machen den Bewerb für ihn zu einem Fixpunkt im Rennkalender.

Noch einmal holte Frühwirth die „TRI Styria“-Flagge hervor, bevor nun eine zweimonatige Triathlon-Pause bevorsteht. Besonders zufrieden zeigte sich der Steirer mit seiner Schwimmleistung. Den Rückstand auf den Franzosen Julien Viot konnte er auf lediglich 30 Sekunden begrenzen. Ein Zeichen dafür, dass das Training mit Stefan Ehgartner, Trainer beim USC Graz, auch im Freiwasser zunehmend Wirkung zeigt.

Beim Handbiken und im Rennrollstuhl spielte Frühwirth anschließend seine Stärken voll aus. Mit einer dominanten Leistung setzte er sich an die Spitze des Rennens und feierte einen souveränen Sieg. Hinter ihm belegten die beiden Franzosen Julien Viot (Platz zwei) und Etienne Debarre (Platz drei) die weiteren Podestplätze.

Dass Frühwirth auch bei einem nicht optimal besetzten Rennen immer mit maximalem Einsatz antritt, erklärt er mit einer klaren Haltung: Jeder Wettkampf verdient Respekt – unabhängig vom Namen der Gegner oder der Ausgangslage.

Dabei verweist er auf ein Zitat, frei nach Paulo Coelho: „Wenn ein Schwertmeister von einem unterlegenen Konkurrenten herausgefordert wird, ist er dazu verpflichtet, sein absolut Bestes zu geben. Aus Respekt dem Herausforderer gegenüber, um mit ihm in Kommunikation zu treten und ihm einen Weg zu zeigen. Wenn ihm eine Frage gestellt wird, muss er auch antworten.“

Mit dem Erfolg in Tata im Rücken beginnt für Tom Frühwirth nun die gezielte Vorbereitung auf die Paracycling-Weltmeisterschaft 2026. Der Fokus liegt darauf, die kommenden Wochen optimal zu nutzen und zum Saisonhöhepunkt in Bestform an der Startlinie zu stehen.

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